Unser Bienengarten

Seit 2014 haben wir in unserer Gartenanlage einen Bienengarten!
Bienen sind für die Bestäubung äußerst wichtig um viel und schönes Obst zu bekommen. Aber auch den Honig möchten wir von den fleißigen Insekten nicht missen.
Da die Bienen durch das Bienensterben immer weniger werden, ist es umso wichtiger, dass sich Hobbyimker für dieses wichtige Thema für die Erhaltung der Bienen Zeit nehmen. Ohne Bienen keine Äpfel, keine Erdbeeren, kein Gemüse.
 
Albert Einstein hat zitiert:
„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben.
Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“
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Aber dagegen hat der Kleingartenverein Lochhausen etwas unternommen.
Eine frei gewordene Gartenparzelle hat der Verein gekauft und an die Neuimker Christian und Sabine Noderer verpachtet. In Gemeinschaftsarbeit wurde der Garten bienengerecht hergerichtet. So wurde z.B. ein Zaun um die Parzelle errichtet und das Gartenhaus neu gestrichen.
Aber keine Angst. Wegen den Bienen hätte kein Zaun errichtet werden müssen. Die fliegen sowieso oben drüber. Wenn aber Kinder mit einem Zweig direkt in das Flugloch stochern, dann mögen das Bienen nicht so gern.
Ansonsten merkt man die Bienen im Garten überhaupt nicht. Bienen mögen keinen Kuchen, keine Wurst, kein süßes Getränk. Zu diesen Sachen kommen nur die Wespen. Dies wird oft verwechselt.
Bienen mögen Pollen und Nektar! ….und wenn vielleicht ein offenes Glas Honig am Frühstückstisch steht. Ansonsten findet man Bienen nur an Blüten auf Bäumen, Blumen und Wiesen.

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Derzeit stehen im Bienengarten 6 Bienenvölker. Im Sommer 2015 wurden 4 neue Ableger gebildet. Für die beiden Neuimker eine großartige neue Erfahrung, wie einfach es doch geht, die Bienen zu vermehren.

 
 
 
Auch konnte schon der erste eigene Honig, wenn auch noch wenig, geerntet werden.
 
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Viele Gartenpächter fragen nach dem Lochhausener Kleingartenhonig.  Aber die Natur lässt sich da nicht treiben. Erst müssen es starke und gesunde Wirtschaftsvölker werden und dann läuft die Honigproduktion an.
In der Bildmitte sieht man eine etwas größere Biene. Das ist die Königin!
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Die Königin sorgt dafür, dass das Volk groß und stark wird. Sie legt dazu in den Sommermonaten pro Tag bis zu 2.000 neue Stifte, aus denen sich dann die Bienen in 21 Tagen entwickeln.
 
Die Bienen sind nun in der Winterruhe, wobei Bienen keinen Winterschlaf machen. Sie schützen und wärmen die Königin in einer Traube und halten die Temperatur um die Königin selbst bei größtem Frost bei 15-20°C.
 
Im Frühjahr 2017 hoffen die Imker auf eine erfolgreiche Auswinterung und damit eine gute Bestäubung unseres Obstes in der Kleingartenanlage.
Und wenn ein paar Kilo Honig rauskommen freuen sich die Imker auch. Man spricht beim Honig auch vom „Imkergold“.
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